Spiel mit dem Zufall


Gießtechniken aus dem Process Painting* sind Ausgangspunkt und Werkzeug für die hier entstehenden Bilder.

Farben, Pigmente, Buntlack und Tuschen werden angemischt, verdünnt, eingedickt und in Gläser, Flaschen, Eimer oder kleine Pipetten gefüllt. Durch spontane, großzügige Bewegungen des Körpers oder durch gezieltes, langsames Gießen der Farbe bilden sich Flächen und Linien: Farbformen mit klaren Konturen, fließende Farbschleier oder gespritzte, geflossene Zeichen, die beinahe kalligraphisch wirken, entstehen.

Dieser sehr spielerische und dennoch konzentrierte Umgang mit dem Material kann zu sehr schönen und reizvollen, wie fremdartigen und herausfordernden Überraschungen führen. Arbeiten spurenloser Schönheit entstehen, die für sich stehen. Oder wir greifen die Ereignisse auf, formen sie um, malen und zeichnen hinein. Und entwickeln auf diese Weise aus dem Materialgeschehen heraus eine vielschichtige Malerei.

*eine Stilrichtung der abstrakten Malerei
„Dripping“ – Tropfen – Jackson Pollock, „Staining“ – Einfärben – Morris Louis, Gießen – Jane Callister…

 

„Für mich ist es schön und inspirierend mich erstmal vom Zufall führen zu lassen. Etwas entsteht einfach. Dann kann ich Akzente setzen, Teile übermalen, ein Bild daraus entwickeln. Lasierende Übermalungen finde ich dafür genial.“ (Maja, 26)


Einblicke in die Arbeiten bisheriger Kursteilnehmer folgen in Kürze.